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Produktüberblick

Avast im Überblick

Bekannt für den kostenlosen Virenschutz: Avast Free Antivirus deckt die Grundlagen ab, Premium Security ergänzt Firewall und Webcam-Schutz, Ultimate zusätzlich VPN und Bereinigung.

Von der Redaktion PrivacyTechReview · Stand: 13. Oktober 2026 · Überblick auf Basis von Herstellerangaben, ohne eigenen Test

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Avast gehört wie Norton und Avira zu Gen Digital; Vertragspartner für Kunden in Europa ist laut Lizenzvertrag die Avast Software s.r.o. in Prag. Die kostenlose Version bietet laut Avast Echtzeitschutz vor Malware, Ransomware-Schutz und eine WLAN-Prüfung. Premium Security ergänzt unter anderem eine Firewall, eine Sandbox und Webcam-Schutz, Ultimate zusätzlich ein VPN, Cleanup Premium und AntiTrack.

Wir ordnen ein, wann die kostenlose Version reicht und wann sich ein Bezahl-Tarif lohnt. Tarife und Preise ändern sich – prüfen Sie den Verlängerungspreis auf der offiziellen Avast-Website.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Kostenloser Basisschutz mit Echtzeit- und Ransomware-Schutz
  • Premium Security mit Firewall, Sandbox und Webcam-Schutz
  • Bezahl-Tarife wahlweise für bis zu 10 Geräte

Schwächen

  • Die Gratis-Version enthält kein dauerhaftes VPN, nur einen Testzeitraum
  • Kein Passwort-Manager und keine Kindersicherung in den Tarifen
  • Datenschutz-Vorgeschichte: Bußgeld der tschechischen Datenschutzbehörde wegen Jumpshot

Für wen es passt

  • Wer kostenlos starten und bei einer bekannten Marke bleiben möchte
  • Windows-Nutzer, die Firewall, Sandbox und Webcam-Schutz schätzen

Für wen es weniger passt

  • Wer Passwort-Manager oder Kindersicherung im selben Abo sucht
  • Wer bei einem Virenschutz besonders hohe Ansprüche an den Datenschutz-Ruf des Herstellers stellt

Reicht Avast Free Antivirus?

Für einen gepflegten Windows-PC kann die kostenlose Version die Grundlagen abdecken – ebenso wie der in Windows eingebaute Microsoft Defender. Wichtig: Es sollte immer nur ein Echtzeit-Virenschutz aktiv sein.

Ein Bezahl-Tarif lohnt sich, wenn Sie die zusätzlichen Funktionen nutzen: Firewall, Sandbox und Webcam-Schutz in Premium Security, VPN und Bereinigung in Ultimate – oder wenn Sie mehrere Geräte abdecken wollen.

Avast-Tarife im Überblick

Laut der deutschen Avast-Website (Stand: Oktober 2026):

  • Avast Free Antivirus (Teil der Avast-One-App): Echtzeitschutz vor Malware, Ransomware-Schutz, WLAN-Prüfung. Das VPN lässt sich hier nur 60 Tage testen; dafür ist laut Avast eine Zahlungsmethode nötig.
  • Avast Premium Security: zusätzlich Firewall, Sandbox, Webcam-Schutz, Datenschredder, automatische App-Updates und Schutz vor Betrug per SMS und Anruf – für einen Windows-PC bzw. Mac plus ein Mobilgerät oder für 10 Geräte.
  • Avast Ultimate: zusätzlich Premium VPN, Cleanup Premium und AntiTrack – in denselben Geräte-Varianten.

Ist Avast sicher?

Die Software selbst ist ein etablierter, legitimer Virenschutz. Laden Sie sie nur von der offiziellen Avast-Website herunter.

Beim Datenschutz hat Avast eine Vorgeschichte: Die tschechische Datenschutzbehörde ÚOOÚ verhängte 2024 ein rechtskräftiges Bußgeld von 351 Millionen Kronen, weil Avast 2019 Daten von rund 100 Millionen Nutzern an die Tochterfirma Jumpshot übermittelt hatte. In den USA untersagte die Handelsbehörde FTC Avast 2024 den Verkauf von Browserdaten zu Werbezwecken und verpflichtete das Unternehmen zu einer Zahlung von 16,5 Millionen US-Dollar. Prüfen Sie nach der Installation die Datenschutz-Einstellungen – das ist bei jedem Sicherheitsprogramm sinnvoll.

Avast auf Windows, Mac, Android und iPhone

Avast bietet Apps für Windows, macOS, Android und iOS. Firewall, Sandbox und der Schutz vor Fernzugriff gehören laut Avast zur Windows-Version; Cleanup Premium ist für iPhone und iPad nicht verfügbar, AntiTrack nur für Windows und macOS.

Auf dem iPhone kann wegen Apples Sandbox-Prinzip keine App andere Apps durchsuchen; dort zählt vor allem der Schutz beim Surfen.

Abo und Verlängerung: worauf Sie achten sollten

Avast-Abos verlängern sich automatisch; Jahresabos werden laut Avast bis zu 35 Tage vor Ablauf abgerechnet. Prüfen Sie vor dem Kauf:

  • Ob Sie die Extras des Tarifs nutzen – Firewall und Sandbox, VPN, Bereinigung.
  • Für wie viele Geräte der Tarif gilt.
  • Den Verlängerungspreis, nicht nur den Einführungspreis.

Alternativen zu Avast

Unser Fazit

Avast ist ein solider, bekannter Einstieg: kostenlos für die Grundlagen, mit Premium Security für mehr Schutz unter Windows. Wer VPN, Passwort-Manager oder Kindersicherung in einem Abo möchte, wird bei anderen Paketen eher fündig – und wer Avast nutzt, sollte nach der Installation die Datenschutz-Einstellungen prüfen.

Häufige Fragen

Ist Avast sicher?
Die Software ist ein legitimer, etablierter Virenschutz. Wegen der Datenübermittlungen an Jumpshot wurde Avast 2024 in Tschechien mit einem Bußgeld belegt und in den USA von der FTC sanktioniert – prüfen Sie deshalb nach der Installation die Datenschutz-Einstellungen.
Ist Avast kostenlos?
Ja, Avast Free Antivirus ist kostenlos und bietet Echtzeitschutz vor Malware und Ransomware. Firewall, VPN und weitere Extras gibt es in den Bezahl-Tarifen.
Hat Avast ein VPN?
Ja, in Avast Ultimate oder als separates Produkt. In der kostenlosen Version lässt sich das VPN nur 60 Tage testen.
Hat Avast einen Passwort-Manager?
In den Avast-Tarifen ist laut Avast kein eigenständiger Passwort-Manager enthalten; Premium Security bietet lediglich einen „Schutz für Ihre gespeicherten Passwörter“.
Wem gehört Avast?
Avast gehört zu Gen Digital – ebenso wie Norton und Avira.
Was kostet Avast?
Die Grundversion ist kostenlos. Bei den Bezahl-Tarifen hängt der Preis von Tarif, Geräteanzahl und Laufzeit ab – prüfen Sie den Verlängerungspreis auf der offiziellen Website.

Avast – unser Fazit

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